Grüne für Neubau der Bücherei in der Küferstraße

23. Januar 2019

    

Die Grünen, die CDU und die FDP im Gemeinderat haben für einen Neubau der Stadtbücherei in der Küferstraße gestimmt. Die Gründe dafür können Sie in der folgenden Stellungnahme nachlesen: 

Wir wollen den bestmöglichen Standort für eine zukunftsfähige, moderne Bücherei. Den sehen CDU, Grüne und FDP für die wichtigste Kultureinrichtung der Stadt in einem Neubau in der Küferstraße.

Mehr Raum für die Bücherei heißt mehr Raum für die Menschen! Ein Neubau bietet mehr Fläche als Teilabriss, Sanierung und Erweiterung am alten Standort.

Barrierefreiheit heißt Bücherei für alle! Anders als im Altbau wird im Neubau vollständige Barrierefreiheit hergestellt. Nur so tragen wir dafür Sorge, dass alle Menschen die Bücherei uneingeschränkt nutzen können. 

Flexibilität heißt Zukunftsfähigkeit! Ein Neubau unterliegt nicht den räumlichen Zwängen eines Denkmals. Nur im Neubau kann ein flexibles Nutzungskonzept für heutige und zukünftige Bedürfnisse realisiert werden. Etwa Räume mit Innenwänden, die ohne große Umbauarbeiten verändert werden können. 

Neubau heißt kein Ausweichquartier! Die Bücherei kann bis zur Fertigstellung am alten Standort bleiben. Damit entfallen hohe Kosten für ein Ausweichquartier und einen zweimaligen Umzug. Beim Neubau besteht keine Gefahr, dass über die Jahre im Ausweichquartier die Bindung der Nutzer*innen zur Bücherei verloren geht.

Niedrigere Baukosten heißt mehr Geld für Inhalte! Die Sanierung im Bestand wird um mindestens 7,6  Mio. Euro teurer als ein Neubau. 

Kein Denkmalschutz heißt niedrigere Risiken! Bauzustand und Statik im Pfleghof sind unbekannt. Eine denkmalgerechte Sanierung birgt zeitliche und finanzielle Risiken. 

Kulturmeile heißt Belebung der Altstadt! Der Neubau schafft ein Kulturquartier aus Bücherei, Musikschule und evangelischem Gemeindehaus, mit gemeinsam genutzten Räumen für interkulturelle Aktivitäten und einem gemeinsamen Innenhof mit Café. Dadurch wird die Küferstraße städtebaulich aufgewertet und bietet neue Impulse für den Einzelhandel.

 Aus diesen Gründen: Stadt gestalten und beim Bürgerentscheid am 10. Februar mit NEIN stimmen!

Grüne: Alicensteg braucht neue Chance

16. Januar 2019

Gemeinsam mit SPD, Linke und FDP haben die Grünen die Verwaltung aufgefordert, den Zustand des Alicenstegs von einem Gutachterbüro prüfen zu lassen und eine Kostenschätzung für seine Sanierung aufzustellen. Der 113 Meter lange Steg, der vom Merkelpark über die Bundesstraße 10 hinüber zum Eisberg und hinauf zum Zollberg führt, ist seit 2015 gesperrt.

„Wir alle wissen, dass wir ein ernsthaftes Verkehrsproblem haben mit viel Lärm und schlechter Luft in unserer Stadt. Anstehende Baustellen und Brückensanierungen machen die Situation nicht einfacher. Deshalb ist es wichtig und richtig genau prüfen zu lassen, ob wir eine Fußgängerverbindung über den Neckar und B10 erhalten oder kappen“, betont Carmen Tittel, Grüne Fraktions-Chefin im Gemeinderat.

Die Chancen von attraktiven Fußgängerverbindungen, gerade über trennende Schnellstraßen oder Wasserwege, böten generell ein großes Potenzial, um den Fußgängerverkehr zu stärken. Der Alicensteg sei dabei eine wichtige Verbindung vom Zollberg in die Innenstadt.

„Wir haben schon immer diese Trennung von diesseits und jenseits des Neckars in Esslingen. Um diese zu überwinden, dürfen wir nicht immer nur vom Auto aus her denken. Wenn die Verwaltung es mit ihren vorgelegten Green-City-Konzept und dem Mobilitätskonzept ernst meint, die beide ausdrücklich den Fußgängerverkehr in unserer Stadt stärken wollen, dann sollte sie die Sanierung des Alicenstegs gründlich untersuchen lassen“, fordert Tittel.

Grüne stellen Listen zu den Gemeinderats- und Kreistagswahlen auf

20. Dezember 2018

Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen Esslingen hat die Listen für den Gemeinderat und Kreistag für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr nominiert. Dabei setzen sie auf bewährte Kräfte: Die Fraktionsvorsitzende Carmen Tittel führt die Liste für den Gemeinderat und die Kreisrätin Katharina Günther-Gauger für den Kreistag an.

Bis auf den Gemeinderat Helmut-Müller Werner, der nicht wieder antrat, sind alle Gemeinde- und Kreisräte wieder an prominenter Stelle auf den Listen nominiert. Als Spitzenkandidatenteam für die Gemeinderatswahl gehen Carmen Tittel und Andreas Fritz gemeinsam in den Wahlkampf.

„Wir Grünen haben in Esslingen in den vergangenen fünf Jahren vieles angestoßen. Wir haben den Flächennutzungsplan für unsere Stadt in die richtige Richtung gelenkt. Leider konnten wir die Bebauung des Greut im Esslinger Norden nicht verhindern. Auf Initiative der Grünen wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet. Für sauberere Luft und weniger Lärm in unserer Stadt werden wir dieses nun weiterentwickeln", betont die Fraktionsvorsitzende Carmen Tittel, die mit überwältigender Mehrheit auf Platz eins der Gemeinderatsliste gewählt wurde.

Ebenso erzielte der Ortsvorstand der Grünen Andreas Fritz ein sehr gutes Ergebnis für den zweiten Platz. Dem gelernten Stadtgeograf ist vor allem wichtig, dass es mit Radverkehr in Esslingen weiter vorangeht: „Wir haben hier noch viel ungenutztes Potenzial, wo wir mit relativ wenigen Mitteln viel erreichen können. Zum Beispiel bei der Verkehrssicherheit für die Radlerinnen und Radlern in unserer Stadt.“

Nach der Nominierungsveranstaltung freuen sich Carmen Tittel und Andreas Fritz: „Mit unseren Listen mit vielen bekannten und auch neuen Gesichtern machen wir für die Bürgerinnen und Bürger ein gutes Angebot für die Kommunal- und Kreistagswahl. Dass weit über die Hälfte Frauen sind, die mitanpacken, ist bei uns Grünen selbstverständlich.“

Grüne diskutieren "Frische Ideen" zur Kommunalwahl

25. November 2017

„Die Beteiligung unserer Mitglieder und der Bürger*innen ist für uns ein wichtiger grüner Grundgedanke. Daher war es selbstverständlich für uns im Ortsvorstand, diese bei der Entwicklung unseres Kommunalwahl-Programms für die Stadt und den Landkreis Esslingen einzubeziehen", erklärt der grüne Ortsvorstand Andreas Fritz.

Der Einladung folgten rund 30 Besucherinnen ins Mehrgenerationenhaus in die Pliensauvorstadt. Dort diskutierten sie an sechs Stationen zu den Themen Bildung und Kinderbetreuung, Mobilität und Barrierefreiheit, Kultur, Soziales/Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Gesundheit, Umwelt und Energie sowie Städtebauliche Entwicklung und Aufenthaltsorte.

Eine wichtige Rolle kam auch den aktuellen Stadträten zu, denn sie berichteten welche grünen Ideen in den vergangenen Jahren angegangen und umgesetzt wurden oder wie der aktuelle Stand zu einzelnen Vorhaben ist. Gemäß der Beteiligungsmethode Weltcafé rotierten die Gäste nach jeweils 15 Minuten Diskussion zur nächsten Station und tauschten sich zu einem der anderen Themen aus.

Die Ergebnisse wie mehr Stadtgrün, um dem Klimawandel zu begegnen, ein weiterer Ausbau des Radnetzes – auch in Zusammenhang mit dem geplanten Radschnellweg nach Stuttgart und mit einem schöneren Zugang zum Neckar, wurden schriftlich festgehalten. Sie fließen nun in die Programm-Gestaltung von Bündnis 90/Die Grünen Esslingen zu den Gemeinderats- und Kreistagswahlen am 26. Mai 2019 ein.

      

Frische Ideen für Esslingen - 17.11., 11 Uhr, MGH Pliensauvorstadt

Frische Ideen

Mit tollen Kandidat*innen und einem überzeugenden Programm wollen wir die Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 zu einem Erfolg für uns Grüne in Esslingen machen. Das Programm, das die Grundlage für die Arbeit der Grünen Gemeinderatsfraktion in den kommenden fünf Jahren werden soll, möchten wir gemeinsam mit den Esslinger*innen erarbeiten. Denn die Sie als Bürger*innen wissen, wo der Schuh drückt und haben frische Ideen und Wünsche für ein lebens- und liebenswertes Esslingen.

Daher laden wir herzlich zu unserem Programm-Workshop am Samstag, den 17.11. von 11-14 Uhr in das Mehrgenerationenhaus Pliensauvorstadt, Weilstr. 8, 73734 Esslingen ein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Lust auf Grüne Politik.