Grüne fordern weiteren Kreisverkehr

20. März 2019

Die Esslinger Grünen sehen bei der Verkehrsführung im Esslinger Norden dringenden Handlungsbedarf. Konkret geht es um die stark zunehmende Verkehrsbelastung der Kreuzung bei der Hohenkreuzkirche, im Bereich der Mülberger- / Wäldenbronnerstraße und Seracher- / Flandernstraße.

„In diesem Querungsbereich der Straßen sind die Verkehrsverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer gefährlich“, beobachtet die Fraktionsvorsitzende der Esslinger Grünen im Gemeinderat Carmen Tittel. Deshalb fordert sie, dass der Straßenraum an dieser Stelle übersichtlicher geordnet und für Fußgänger und Radfahrer sicherer gestaltet werden müsse.

„Hier sind viele Kindergartenkinder, Schüler und ältere Menschen zu Fuß unterwegs und täglich einem zunehmend aggressiveren Autoverkehr ausgesetzt. Das müssen wir baulich entschärfen“, so Tittel.

Mit den bestehenden Kreisverkehren beispielsweise am anderen Ende der Wäldenbronner Straße, in der Kirchacker- oder der Barbarossastraße konnten seit Jahren erhebliche Verkehrsentlastungen und deutlich mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer erreicht werden.

 

Veranstaltung: Radschnellverbindung im Neckartal – und wie?

Mit der Veröffentlichung der Machbarkeitsstudie werden die Pläne für eine Radschnellverbindung von Reichenbach bis Stuttgart konkreter. Für Esslingen sieht die Studie einen Kompromiss vor: Eine Trasse führt durch die Stadt, die andere am Neckar entlang. Welche Vor- und Nachteile hat dieser Vorschlag, wie könnten konkret die Streckenvorschläge aussehen und realisiert werden und welche Probleme und Konflikte müssen dabei berücksichtigt und gelöst werden?

Darüber diskutieren am Do., 21. März um 19:30 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathaus der Radverkehrsplaner Paul Fremer, der Leiter des Straßenbauamts der Landkreise Esslingen und Göppingen, Thorsten König, Kreis- und Gemeinderat Jürgen Menzel und unsere Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr.

Der Ortsverband der Esslinger Grünen lädt Sie herzlich zu einem interessanten Informationsabend ein.

Landespolitik in Frauenhand!?

Die Frauen bei den Grünen im Ortsverband laden anlässlich der Esslinger Frauenwochen zum Landtagsbesuch am 20. März. 

Im Rahmen einer Führung durch den Landtag und eines anschließenden Gesprächs mit Imbiss treffen die Teilnehmerinnen die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr, Stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, und Staatsministerin Theresa Schopper, die für die politische Koordination im Staatsministerium und in der Regierungskoalition  verantwortlich ist. 
Die beiden Politikerinnen tauschen sich dabei gerne mit den Besucherinnen über aktuelle politische Entwicklungen und zu Themen, die sie interessieren, aus. 

Vorab führt Andrea Lindlohr durch den Landtag und geht dabei auf dessen Architekturgeschichte sowie spannende Frauenbiographien aus der Landespolitik ein.

Mi, 20.3.2019 | 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Landtag von Baden-Württemberg
Adresse: Konrad-Adenauer-Str. 3, 70173 Stuttgart,
Treffpunkt: Eingang Haus des Landtags
Kostenfrei, Anmeldung zwingend erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen zur Frauenwoche finden Sie unter esslingen.de

Weltfrauentag 8. März 2019

Grüne fordern guten und verlässlichen Busverkehr

27. Februar 2019

Mit Blick auf die erneuten Diskussionen um die Busfirma Rexer, die sich nun schweren Vorwürfen von Konkurrenzbetrieben ausgesetzt sieht, fordern die Esslinger Grünen eine schnelle Prüfung durch die Verwaltung.

„Die Vorwürfe gegen Rexer sind schwerwiegend. Bis das Gegenteil bewiesen ist, gilt für uns aber die Unschuldsvermutung“, betont die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel. Es sei deshalb gut, dass die Stadt nun prüfen lasse, ob die Firma Rexer den Tarifvertrag einhalte. Schließlich sei das Einhalten des Tarifvertrags Grundlage der Beförderungsverträge zwischen Rexer und der Stadt Esslingen. Außerdem würde die Stadt Esslingen gegen das vom Landtag 2013 beschlossene Tariftreue- und Mindestlohngesetz verstoßen, wenn Rexer hier vertragsbrüchig wäre. „Im Endeffekt brauchen wir aber eine gute Diskussion darüber, wie wir in unserer Stadt den ÖPNV verbessern können. Ein attraktiver und verlässlicher Busverkehr ist eine wichtige Stellschraube, um den Verkehr und damit Luftverschmutzung und Lärm zu reduzieren“, fordert die Grünen-Chefin.

Auch Grünen-Ortsvorstand Andreas Fritz hofft auf eine schnelle Klärung: „Wir alle wissen, dass in nicht allzu weiter Ferne auf uns einige größere Baustellen zukommen werden. Deshalb brauchen wir bis dahin schnell mehr Vertrauen in einen funktionierenden ÖPNV, der die Menschen zum Umsteigen animiert. Sonst steuern wir unvermeidlich auf einen Verkehrskollaps zu.“