Mit dem Rad über das Körschtal

Das linke Verbotsschild wird mit dem neuen Radweg über die Körschtalbrücke schon bald der Vergangenheit angehören.

1. August 2018

Noch in diesem Jahr wird es soweit sein und heißen: Bahn frei für Fahrräder auf dem Körschtalviadukt. Dies wurde beim Spatenstich für das Radwegprojekt in der letzten Woche bekannt gegeben. „Das ist ein Meilenstein für Radverkehr auf den Fildern, denn fast ein Vierteljahrhundert war das Körschtalviadukt zwischen Nellingen und Neuhausen gesperrt. Nun startet ein Projekt, für das sich die Grünen schon über viele Jahre hinweg stark gemacht haben“, freut sich der Ortsvorstand der Grünen Andreas Fritz.

Während der Sommerferien wird der bisherige Notgehweg auf der Westseite um zwei Meter verbreitert, damit Radfahrer die Brücke sicher überqueren können. Der Radweg wird an beiden Seiten der Brücken an das bestehende Radwegenetz angeschlossen.

„Die neue Trasse wird von vielen Radfahrerinnen und Radfahrern schnell angenommen werden, denn in Zukunft wird man ohne große Anstrengung einfach über das Körschtal hinwegradeln“, ist sich Fritz sicher. Wenn viele Berufspendlerinnen und -pendler aufs Rad umstiegen, dann könnte dieser neue Radweg für Entlastung und weniger Staus auf den Straßen der attraktiven Wohn- und Arbeitsgegend der Fildern sorgen.

Ob Körschtalviadukt oder Radschnellweg nach Stuttgart: Es ist gut, dass es beim Radverkehr nach vorne geht – auch ein Verdienst grüner Mobilitätspolitik. „Beim Radverkehr in unserer Stadt gibt es aber noch einige Baustellen, die wir angehen müssen, damit der Radverkehr sicherer und attraktiver wird. Dazu gehören zum Beispiel besser sichtbare Radstreifen auf dem Altstadtring oder eine bessere Radwegeführung am Bahnhof. Denn nur dann werden die Menschen auch bereit sein, auf‘s Rad umzusteigen. Wenn dies aber geschieht, dann kann der Radverkehr einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität, saubereren Luft und mehr Klimaschutz auch in unserer Stadt leisten“, so Fritz abschließend.