Grüne fordern guten und verlässlichen Busverkehr

27. Februar 2019

Mit Blick auf die erneuten Diskussionen um die Busfirma Rexer, die sich nun schweren Vorwürfen von Konkurrenzbetrieben ausgesetzt sieht, fordern die Esslinger Grünen eine schnelle Prüfung durch die Verwaltung.

„Die Vorwürfe gegen Rexer sind schwerwiegend. Bis das Gegenteil bewiesen ist, gilt für uns aber die Unschuldsvermutung“, betont die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel. Es sei deshalb gut, dass die Stadt nun prüfen lasse, ob die Firma Rexer den Tarifvertrag einhalte. Schließlich sei das Einhalten des Tarifvertrags Grundlage der Beförderungsverträge zwischen Rexer und der Stadt Esslingen. Außerdem würde die Stadt Esslingen gegen das vom Landtag 2013 beschlossene Tariftreue- und Mindestlohngesetz verstoßen, wenn Rexer hier vertragsbrüchig wäre. „Im Endeffekt brauchen wir aber eine gute Diskussion darüber, wie wir in unserer Stadt den ÖPNV verbessern können. Ein attraktiver und verlässlicher Busverkehr ist eine wichtige Stellschraube, um den Verkehr und damit Luftverschmutzung und Lärm zu reduzieren“, fordert die Grünen-Chefin.

Auch Grünen-Ortsvorstand Andreas Fritz hofft auf eine schnelle Klärung: „Wir alle wissen, dass in nicht allzu weiter Ferne auf uns einige größere Baustellen zukommen werden. Deshalb brauchen wir bis dahin schnell mehr Vertrauen in einen funktionierenden ÖPNV, der die Menschen zum Umsteigen animiert. Sonst steuern wir unvermeidlich auf einen Verkehrskollaps zu.“