Nominierung der Gemeinderats- und Kreistagsliste der Grünen

Pressemitteilung 20. Dezember 2018

Grüne setzen auf Carmen Tittel und Katharina Günther-Gauger

Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen Esslingen hat die Listen für den Gemeinderat und Kreistag für die Kommunalwahlen im nächsten Jahr nominiert. Dabei setzen sie auf bewährte Kräfte: Die Fraktionsvorsitzende Carmen Tittel führt die Liste für den Gemeinderat und die Kreisrätin Katharina Günther-Gauger für den Kreistag an.

Bis auf den Gemeinderat Helmut-Müller Werner, der nicht wieder antrat, sind alle Gemeinde- und Kreisräte wieder an prominenter Stelle auf den Listen nominiert. Als Spitzenkandidatenteam für die Gemeinderatswahl gehen Carmen Tittel und Andreas Fritz gemeinsam in den Wahlkampf.

„Wir Grünen haben in Esslingen in den vergangenen fünf Jahren vieles angestoßen. Wir haben den Flächennutzungsplan für unsere Stadt in die richtige Richtung gelenkt. Leider konnten wir die Bebauung des Greut im Esslinger Norden nicht verhindern. Auf Initiative der Grünen wurde ein Verkehrskonzept erarbeitet. Für sauberere Luft und weniger Lärm in unserer Stadt werden wir dieses nun weiterentwickeln, betont die Fraktionsvorsitzende Carmen Tittel, die mit überwältigender Mehrheit auf Platz eins der Gemeinderatsliste gewählt wurde.

Ebenso erzielte der Ortsvorstand der Grünen Andreas Fritz ein sehr gutes Ergebnis für den zweiten Platz. Dem gelernten Stadtgeograf ist vor allem wichtig, dass es mit Radverkehr in Esslingen weiter vorangeht: „Wir haben hier noch viel ungenutztes Potenzial, wo wir mit relativ wenigen Mitteln viel erreichen können. Zum Beispiel bei der Verkehrssicherheit für die Radlerinnen und Radlern in unserer Stadt.“

Nach der Nominierungsveranstaltung freuen sich Carmen Tittel und Andreas Fritz: „Mit unseren Listen mit vielen bekannten und auch neuen Gesichtern machen wir für die Bürgerinnen und Bürger ein gutes Angebot für die Kommunal- und Kreistagswahl. Dass weit über die Hälfte Frauen sind, die mitanpacken, ist bei uns Grünen selbstverständlich.“

Verkauf des alten ZOB schwerer Fehler

Pressemitteilung 10. Oktober 2018

Gegen die Stimmen der Grünen Gemeinderatsfraktion hat der Rat am vergangenen Montag den Verkauf des mehrere Jahre brachliegenden alten ZOB beschlossen. Hier sollen in Zukunft Mikro-Appartements entstehen. Ein schwerer Fehler, wie die Fraktionsvorsitzende Carmen Tittel meint: „Auch wenn ich lange nachdenke – mir ist keine Stadt bekannt, die ihre zentrale Fläche, ihr Filetstück, derart ohne jegliche Vision an einen Investor verschachert. Das ist ein Offenbarungseid und eine komplette Fehlanzeige, was eine nachhaltige Entwicklung für unserer Stadt angeht.“

Im Vorfeld hatte die Grüne Gemeinderatsfraktion gleich drei Anträge für eine alternative Beplanung und Nutzung der wertvollen Fläche gemacht und versucht, das Steuer noch einmal herumzureißen. Doch nun seien ohne städtebauliche Weitsicht vollendete Tatsachen geschaffen worden. „Wir hätten gemeinsam eine Idee für eine gute Lösung entwickeln müssen und dann einen Investor suchen sollen, der diese auch umsetzt. Hier ist es leider umgekehrt geschehen, und der Investor entwickelt die Fläche nach seinem Gewinnmaximierungs-Prinzip“, kritisiert Tittel die Entscheidung.

Auch der Ortsvorstand der Grünen Andreas Fritz deutet die Entscheidung als vertane Chance für eine gute Stadtentwicklung: „Wir wollten doch eigentlich eine Aufwertung des Platzes vor dem zu planenden Gebäude, um dadurch die Aufenthaltsqualität für die Bürgerschaft und die ankommenden Gäste unserer Stadt zu verbessern. Mir ist als gelernter Stadtgeograf nicht bekannt, dass Mikro-Appartements ein geeignetes Mittel sind, um einen Stadteingang aufzuwerten und attraktiv zu gestalten.“ Das Gegenteil sei der Fall: Eine Konzentration von Mikro-Appartments an dieser Stelle schwäche den Eingangsbereich der Stadt und lasse eine mittelfristig negative Stadtentwicklung an dieser Stelle befürchten.

Grüne sorgen sich um Busverkehr

Pressemitteilung 17. August 2018

Im Zuge der Berichterstattung zum schlechten Service des neuen Betreibers melden sich nun auch die Esslinger Grünen zu Wort und haben eine Anfrage zur aktuellen Situation beim Esslinger Busverkehr an die Stadtverwaltung gerichtet.

„In den letzten Wochen nahmen die Beschwerden an der Firma Rexer, die zehn Esslinger Buslinien betreibt und damit für ein Drittel des Busverkehrs verantwortlich ist, stark zu. Deshalb wollen wir Auskunft darüber, wie wir die Situation schnell verbessern können“, betont die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel. Auch die breite Berichterstattung in den Medien verdeutliche die scharfe Kritik der Esslinger Fahrgäste an dem Calwer Busunternehmen.

 „Gerade mit Blick auf die Luftreinhalte-Problematik und den Klimaschutz in unserer Stadt muss ein zuverlässiger Busverkehr oberste Priorität haben“, so Tittel.

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Stadtmuseum soll in Bebenhäuser Pfleghof

Pressemitteilung 11. Juli  

 „Wir Grüne möchten den Esslinger Bürgerinnen und Bürger vor dem Bürgerentscheid zum Büchereistandort klar sagen, wie es mit Pfleghof weitergehen soll, wenn die Bücherei ausziehen sollte. Das haben wir angekündigt und deshalb haben wir jetzt den Antrag gestellt, dass der Pfleghof als neues Stadtmuseum genutzt und mit dem Schreibermuseum zusammengeführt werden soll“, erklärt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel.  

Alle wüssten, dass die Erweiterung und Verbesserung unseres Stadtmuseums nach der Entscheidung zum Büchereistandort auf der kulturpolitischen Agenda der nächsten Jahre stünde. „Hier ist lange Zeit leider nichts passiert, was letztendlich das Museum in die jetzige Lage gebracht hat. Deshalb muss die Stadt jetzt Rücklagen bilden, um nach dem Auszug der Bücherei ein modernes Stadtmuseum im Pfleghof zu gestalten“, so Tittel.

„Das Museum genügt längst nicht mehr den heutigen Erfordernissen, es muss wieder attraktiver werden. Für eine moderne Museumspädagogik braucht das Museum deutlich mehr Platz“, ergänzt Kultur-Experte Marco Bertazzoni. 

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ZOB-Erweiterungsflächen sichern

4. Juli 2018

„Die Beobachtungen am neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zeigen, dass die Kapazitäten schon jetzt fast ausgereizt und begrenzt sind. Manche Buslinien sind gezwungen, Schleifen um das Bahnhofsgebäude zu fahren, um die Haltestelle zu erreichen. Das ist für alle Beteiligten sehr umständlich“, betont die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel.

Um zu gewährleisten, dass unbebaute Flächen im ZOB-Umfeld auch weiterhin für eine mögliche Erweiterung zur Verfügung stehen, haben die Grünen jetzt einen Antrag gestellt. 

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