Hindenburgstraße muss sicherer werden.

Januar 2018

Nach dem schweren Unfall in der Hindenburg-Fahrradstraße  beklagt der Ortsvorstand der Esslinger Grünen zum wiederholten Mal die zögerliche Haltung der Stadtverwaltung, dort endlich für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. „Schlimm genug, was passiert ist, aber man muss wirklich von Glück sprechen, dass kein Radfahrer an dem Unfall beteiligt war“, stellt Grünen-Ortsvorstand Andreas Fritz fest.

Die meisten gefährlichen Situationen für Rad- oder auch Autofahrer geschehen in den nicht ausreichend gekennzeichneten Kreuzungsbereichen, wo es dann zu verhängnisvollen Folgen kommt. „Wenn die Kreuzungsbereiche mit Signalfarben, also eben nicht nur mit der Farbe Weiß, gekennzeichnet wären, es Haltebalken auf der Straße gäbe, die Beschilderung deutlicher wäre, zum Beispiel mit Stopp-Schildern oder dem Zusatz ‘Achtung Fahrradstraße hat Vorfahrt‘, dann bin ich mir sicher, dass es hier zu weniger brenzligeren Situationen kommen würde“, betont Fritz, der auf der Hindenburgstraße jeden Tag zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs ist.

Bereits letzten Sommer hatte die Grüne Gemeinderatsfraktion in einem Antrag die Verwaltung auf die Missstände aufmerksam gemacht und diese aufgefordert, die Sicherheit in der Straße zu verbessern, unter anderem auch durch Geschwindigkeitskontrollen. Leider vergeblich, denn es ist noch nichts geschehen. „Es entzieht sich meiner Erkenntnis, warum die Stadt hier nicht handelt, denn niemand und nichts hält sie davon ab, endlich für mehr Verkehrssicherheit in dieser Straße zu sorgen. Immerhin ist sie schon einmal als ‚Unfallhäufungsstelle‘ identifiziert“ worden, erklärt Fritz, der oft in Freiburg und Heidelberg unterwegs ist, wo Fahrradstraßen „anders“ aussehen.