Grüne sorgen sich um Busverkehr

Pressemitteilung 17. August 2018

Im Zuge der Berichterstattung zum schlechten Service des neuen Betreibers melden sich nun auch die Esslinger Grünen zu Wort und haben eine Anfrage zur aktuellen Situation beim Esslinger Busverkehr an die Stadtverwaltung gerichtet.

„In den letzten Wochen nahmen die Beschwerden an der Firma Rexer, die zehn Esslinger Buslinien betreibt und damit für ein Drittel des Busverkehrs verantwortlich ist, stark zu. Deshalb wollen wir Auskunft darüber, wie wir die Situation schnell verbessern können“, betont die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Esslinger Stadtrat Carmen Tittel. Auch die breite Berichterstattung in den Medien verdeutliche die scharfe Kritik der Esslinger Fahrgäste an dem Calwer Busunternehmen.

 „Gerade mit Blick auf die Luftreinhalte-Problematik und den Klimaschutz in unserer Stadt muss ein zuverlässiger Busverkehr oberste Priorität haben“, so Tittel.

Die Anfrage der Grünen fragt nach den konkreten Gründen für Verspätungen und was nun dagegen getan werden kann, diese abzustellen. Ebenso wird die derzeit unbefriedigende Situation bei der Linie 109 nach Rüdern thematisiert: Nach 18 Uhr gibt es keine Verbindungen mehr in diesen Esslinger Stadtteil.

Die aktuelle Baustellensituation und die damit verbundenen verkehrlichen Auswirkungen lasse ein Szenario erahnen, wenn erst einmal die Sanierung der Esslinger Neckarbrücken beginnen werde. „Wenn wir einen Verkehrskollaps in unserer Stadt verhindern wollen, dann sollte es das Ziel sein, möglichst viele Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen. Dies wird aber nur mit einem zuverlässigen und attraktiven ÖPNV gelingen. Deshalb muss die aktuell schlechte Situation schnell verbessert werden“, ergänzt der Ortsvorstand der Esslinger Grünen Andreas Fritz.