Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?

Zum nächsten Esslinger Dialog „Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?“ möchte ich Sie herzlich am Dienstag, den 14. November 2017, um 19:00 Uhr in den Bürgersaal des Alten Rathaus, Marktplatz 1, 73728 Esslingen einladen.

Unsere Region ist von der Automobilindustrie geprägt. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, Franz Loogen, dem Institutsdirektor des Fraunhofer-Anwendungszentrum KEIM an der Hochschule Esslingen, Thomas Renner, dem Betriebsratsvorsitzenden des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim und der Entwicklung PKW, Wolfgang Nieke sowie dem Leiter Zentrale Vorausentwicklung der Mahle GmbH Dr. Marco Warth und Ihnen möchte ich über den Umbruch in der Autoindustrie und seine Folgen für unsere Region diskutieren.

Dabei werden uns unter anderem folgende Fragen beschäftigen:
Wie verändern die Elektromobilität und die Digitalisierung die Automobilindustrie? Was bedeutet dies für Zulieferer, was für Autohersteller? Welche neuen Mobilitätsdienstleistungen entstehen? Wie können wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer Region erhalten? Kann der Umbruch unsere Mobilität umwelt- und klimafreundlicher machen?

Auf eine interessante Diskussion mit Ihnen und den Podiumsgästen freue ich mich und würde Sie gerne an diesem Abend begrüßen.

Mit der Regierung ins Gespräch kommen

Dienstag, 11.7.17

Grün regiert – doch die Bürgerinnen und Bürger sollen mitreden! Das wünscht sich der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration, Manne Lucha, wenn er am Dienstag, 11. Juli, nach Esslingen  kommt. Ab 19 Uhr stellt er sich im Alten Rathaus den Fragen und der Diskussion.

Mit dabei ist unsere Bundestagskandidatin Stephanie Reinhold.

Lindlohr diskutiert mit Landtagspräsidentin Aras

 22.3.17

„Es ist meine Aufgabe, den Landtag den Menschen näher zu bringen, denn die Bürgerinnen und Bürger haben die Verantwortung, wie sich das Parlament zusammensetzt“, sagte Landtagspräsidentin Muhterem Aras im vollen Bürgersaal des Alten Rathauses. Dort führte im Rahmen der Frauenwochen die Esslinger Landtagabgeordnete Andrea Lindlohr einem mitreißenden Dialog mit Aras, den der Ortsverband der Grünen organisiert hatte.

"Wir sind Ende der siebziger Jahre hier angekommen und waren sehr neugierig. Die Deutschen haben uns offen und mit Respekt angenommen“, berichtet Aras. Als hierzulande Anfang der neunziger Jahre Asylunterkünfte brannten, begann sie sich bei den Grünen politisch zu engagieren.

Lindlohr zeigte sich verwundert darüber, wie sich anscheinend die politische Lage in der Türkei in diesem Maße auf das Zusammenleben in Deutschland auswirke. „Menschen werden bei uns eingeschüchtert und es wird Druck ausgeübt. Erdogan-Kritiker haben Angst, ihre Meinung frei zu äußern“, stellte Aras fest. Erdogan betreibe eine Spaltung der türkischen Community in Deutschland. „Er hat die Presse gleichgeschaltet und führt das Land in eine Diktatur“. Sie wünsche sich, dass Vertreter AKP-naher Institutionen in Deutschland sich von den Nazi-Vorwürfen des türkischen Präsidenten klar distanzierten.

Ihr Amt als Landtagspräsidentin empfindet Aras als „das schönste Amt, das es gibt“: „Unsere freie und liberale Gesellschaft ist kein Selbstläufer. An unseren Werten darf nicht gerüttelt werden.“

Oberstes Gebot für sie als Landtagspräsidentin seien Fairness und Respekt: „Ich darf mich in meinem Job nicht provozieren lassen und habe die Aufgabe zu schauen, dass die Debatten im Landtag würdevoll laufen. Schließlich haben wir eine Vorbildfunktion für die Menschen, die uns als Volksvertreter gewählt haben.“