Kretschmann beim Neujahrsempfang der Grünen

18.1.18

In ihrer Heimatstadt, in der sie „gut und gerne lebt“, begrüßte die Esslinger Landtagsabgeordnete und Kreisvorstandsmitglied Andrea Lindlohr 250 Gäste im Esslinger Rathaus. „Unsere Region ist wirtschaftlich stark und viele Menschen ziehen zu uns. Sie brauchen bezahlbaren Wohnraum und eine funktionierende Infrastruktur“, so Lindlohr.

Das Land habe einen Fonds aufgelegt, mit dem es die Stadt Esslingen beim Neubau und Sanierung seiner Brücken unterstützen werde. Unsere Mobilität in der Region müsse modern und umweltfreundlich ausgebaut werden: „Eine sichere und gute Fahrradinfrastruktur ist dabei ein wichtiger Standortfaktor. Auch die Stadtbahnverlängerung von den Fildern nach Esslingen werden wir weiter unterstützen“, so Lindlohr.

Auch Oberbürgermeister Dr. Zieger sah in seinem Grußwort viele Stärken unserer Region, aber auch Herausforderungen, die angepackt werden müssten.

Für die Unterstützung von Schulleiterinnen und Schulleitern, damit diese ein gutes Management an den Schulen betreiben können, setzt sich der Kirchheimer Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Andreas Schwarz ein.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann warb in einer nachdenklichen, philosophischen und zugleich sehr humorvollen Rede für einen zivilisierten und fruchtbaren Streit: „Wir müssen einmal darüber reden, wie wir eigentlich untereinander reden sollten“. Ein anderer Ton habe mittlerweile Einzug gehalten, geprägt von Ängsten, Emotionen, Wut und Feindseligkeit.

Politik dürfe aber nicht durch die Definition eines öffentlichen Feindes bestimmt werden. Wenn man – wie die von ihm sehr geschätzte Hannah Arendt – stattdessen Freundschaft anböte, dann sei es viel einfacher, einmal die Perspektive zu wechseln und den Standpunkt des anderen zu verstehen.

Anschließend gab es angeregte Gespräche begleitet mit Jazzmusik von Katzer & Friends.

Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?

Zum nächsten Esslinger Dialog „Autoindustrie im Umbruch – Wie fahren wir morgen?“ möchte ich Sie herzlich am Dienstag, den 14. November 2017, um 19:00 Uhr in den Bürgersaal des Alten Rathaus, Marktplatz 1, 73728 Esslingen einladen.

Unsere Region ist von der Automobilindustrie geprägt. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der e-mobil BW GmbH, Franz Loogen, dem Institutsdirektor des Fraunhofer-Anwendungszentrum KEIM an der Hochschule Esslingen, Thomas Renner, dem Betriebsratsvorsitzenden des Mercedes-Benz Werks Untertürkheim und der Entwicklung PKW, Wolfgang Nieke sowie dem Leiter Zentrale Vorausentwicklung der Mahle GmbH Dr. Marco Warth und Ihnen möchte ich über den Umbruch in der Autoindustrie und seine Folgen für unsere Region diskutieren.

Dabei werden uns unter anderem folgende Fragen beschäftigen:
Wie verändern die Elektromobilität und die Digitalisierung die Automobilindustrie? Was bedeutet dies für Zulieferer, was für Autohersteller? Welche neuen Mobilitätsdienstleistungen entstehen? Wie können wir Wertschöpfung und Arbeitsplätze in unserer Region erhalten? Kann der Umbruch unsere Mobilität umwelt- und klimafreundlicher machen?

Auf eine interessante Diskussion mit Ihnen und den Podiumsgästen freue ich mich und würde Sie gerne an diesem Abend begrüßen.

Mit der Regierung ins Gespräch kommen

Dienstag, 11.7.17

Grün regiert – doch die Bürgerinnen und Bürger sollen mitreden! Das wünscht sich der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration, Manne Lucha, wenn er am Dienstag, 11. Juli, nach Esslingen  kommt. Ab 19 Uhr stellt er sich im Alten Rathaus den Fragen und der Diskussion.

Mit dabei ist unsere Bundestagskandidatin Stephanie Reinhold.

Lindlohr diskutiert mit Landtagspräsidentin Aras

 22.3.17

„Es ist meine Aufgabe, den Landtag den Menschen näher zu bringen, denn die Bürgerinnen und Bürger haben die Verantwortung, wie sich das Parlament zusammensetzt“, sagte Landtagspräsidentin Muhterem Aras im vollen Bürgersaal des Alten Rathauses. Dort führte im Rahmen der Frauenwochen die Esslinger Landtagabgeordnete Andrea Lindlohr einem mitreißenden Dialog mit Aras, den der Ortsverband der Grünen organisiert hatte.

"Wir sind Ende der siebziger Jahre hier angekommen und waren sehr neugierig. Die Deutschen haben uns offen und mit Respekt angenommen“, berichtet Aras. Als hierzulande Anfang der neunziger Jahre Asylunterkünfte brannten, begann sie sich bei den Grünen politisch zu engagieren.

Lindlohr zeigte sich verwundert darüber, wie sich anscheinend die politische Lage in der Türkei in diesem Maße auf das Zusammenleben in Deutschland auswirke. „Menschen werden bei uns eingeschüchtert und es wird Druck ausgeübt. Erdogan-Kritiker haben Angst, ihre Meinung frei zu äußern“, stellte Aras fest. Erdogan betreibe eine Spaltung der türkischen Community in Deutschland. „Er hat die Presse gleichgeschaltet und führt das Land in eine Diktatur“. Sie wünsche sich, dass Vertreter AKP-naher Institutionen in Deutschland sich von den Nazi-Vorwürfen des türkischen Präsidenten klar distanzierten.

Ihr Amt als Landtagspräsidentin empfindet Aras als „das schönste Amt, das es gibt“: „Unsere freie und liberale Gesellschaft ist kein Selbstläufer. An unseren Werten darf nicht gerüttelt werden.“

Oberstes Gebot für sie als Landtagspräsidentin seien Fairness und Respekt: „Ich darf mich in meinem Job nicht provozieren lassen und habe die Aufgabe zu schauen, dass die Debatten im Landtag würdevoll laufen. Schließlich haben wir eine Vorbildfunktion für die Menschen, die uns als Volksvertreter gewählt haben.“